Räumlichkeiten vom MSH Campus Arts and Social Change

Über die Sportwissenschaft zur Trainerpersönlichkeit

Die private, staatlich anerkannte HMU Health and Medical University erweitert zum Wintersemester 2026 ihr Studienangebot am Standort Düsseldorf um zwei wegweisende sportwissenschaftliche Studiengänge: den Bachelor Sportwissenschaften Trainer:in im Teamsport Fußball sowie den Master Sportwissenschaften Athletiktrainer:in im Fußball. Dabei setzt die HMU durch ihre einzigartige Kombination aus fußballspezifischer Expertise, aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und konsequentem Praxisbezug neue Maßstäbe in der Ausbildung moderner Trainerpersönlichkeiten.

Training, Taktik und Athletik im Fußball: Studierende lernen an der HMU praxisnah und wissenschaftlich fundiert (Foto: iStock)

Fußball und Athletik im Fokus

Während an anderen Hochschulen die Sportwissenschaft oft breit gefächert unterrichtet wird, konzentriert sich die HMU auf die besonderen Anforderungen des Fußballsports. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf fußballspezifischem Training, Taktik und Athletik – einem Bereich, der im modernen Fußball zunehmend an Bedeutung gewinnt und über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann.

Theorie und Praxis von Beginn an vereint

„In beiden Studiengängen verknüpfen wir die wissenschaftliche Theorie mit praktischer Anwendung im Trainingsalltag", erklärt Prof. Dr. Andreas Marlovits, Gründungsprodekan und Experte für Sportpsychologie. Dieser hohe Anwendungsbezug ziehe sich wie ein roter Faden durch das gesamte Studium, sowohl im Bachelor als auch im Master, so der Professor. „Studierende lernen nicht nur theoretische Konzepte und Grundlagen, sondern setzen diese unmittelbar in der Trainingspraxis um. Diese enge Verzahnung bereitet optimal auf die Anforderungen im professionellen Trainingsalltag vor.“

Umfassende Expertise bis in die Champions League

Für die Trainingswissenschaften an der Düsseldorfer HMU steht Prof. Dr. Mathias Kolodziej, Head of Performance & Sport Science bei Borussia Dortmund. Seine Professur verbindet höchste wissenschaftliche Kompetenz mit langjähriger Erfahrung als Athletiktrainer in der Champions League: „Im Profifußball spielen Technologie und Datenanalyse mittlerweile eine erhebliche Rolle. Wichtig ist, die richtige Technologie zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen, um das Training zu verbessern, die Leistung zu steigern und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Und gleichzeitig den Sportler oder die Sportlerin als Individuum zu verstehen.“

Prof. Dr. Mathias Kolodziej lehrt Trainingswissenschaften an der HMU in Düsseldorf (Foto: BVB)

Ganzheitliche Ausbildung von Trainerpersönlichkeiten

Das Studienkonzept der HMU geht über reine Fachkompetenz hinaus. Neben fundiertem sportwissenschaftlichem Know-how wird großer Wert auf die persönliche Entwicklung der Studierenden gelegt. „Führungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit und ein ganzheitliches Verständnis für Spielerinnen und Spieler stehen im Mittelpunkt der Ausbildung“, betont Prof. Dr. Andreas Schlumberger, der über 15 Jahre lang zentrale Trainerpositionen beim DFB sowie im Profibereich von Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Bayern München und dem FC Liverpool innehatte. „Wir möchten Trainerpersönlichkeiten hervorbringen, die exzellent ausgebildet sind und über die notwendige Führungsstärke verfügen, um Athletinnen und Athleten in ihrer gesamten Entwicklung zu begleiten und zu fördern."

Interdisziplinarität als Stärke

Als Universität mit Fokus auf Gesundheit und Medizin gehören interdisziplinäres und interprofessionelles Lernen zu den Grundpfeilern der HMU. Die künftigen Studierenden der Sportwissenschaften werden daher von Synergien mit anderen Fachbereichen profitieren. Dazu zählen die Medizin und die Psychologie ebenso wie die Physiotherapie und die Ernährungswissenschaften. „Diese Vernetzung ermöglicht ein umfassendes Verständnis für die komplexen Zusammenhänge im Leistungssport“, fasst Dekan Marlovits zusammen.

Weitere Infos zu den sportwissenschaftlichen Studiengängen der HMU gibt es auch beim Offenen Campustag am 31. Januar von 10 bis 15 Uhr in der Kaistraße 14a.